Es tut mir so leid, ehrlich. Ja, ich bekenne es: ich habe mich fundamental geirrt. Mea culpa, mea maxima culpa. Leider bin ich nicht Landesvorsitzender einer großen Partei in einem noch größeren deutschen Bundesland. dann könnte ich wenigstens zurücktreten. So kann ich nichts tun, als Asche auf mein Haupt streuen, intensivst Abbitte leisten und mich zum allfälligen geteert und gefedert Werden bereit erklären. (Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion, um dazu einen Termin auszumachen. Aber bitte Geduld – es stehen schon viele vor Ihnen in der Warteschlange.) Doch nicht schwer, sorry (Das etwas andere Kompetenzmarketing in Sachen Führung) continued »
Doch nicht schwer, sorry (Das etwas andere Kompetenzmarketing in Sachen Führung)
p.graeser — Mai 15th, 2012
Chop wood and carry water, oder: Es bleibt schwer…
p.graeser — Mai 15th, 2012
Zum Ende unserer letzten gemeinsamen Hörspielproduktion schenkte mir Regisseur Walter Adler ein Buch, in das er als Widmung nur einen einzigen Satz geschrieben hatte: »Es bleib schwer…«.
Wie groß ist doch unsere Sehnsucht nach dem »quick fix«, der »Weltformel«, dem »Stein der Weisen«, dem Punkt, an dem wir ansetzen können, um unsere Welt aus den Angeln zu heben. Wie viele Management-Methoden, Führungsstile, Heilwässerchen und business-esoterische Versprechungen, auf die wir unsere Hoffnung nach dem »endgültigen Duchbruch« gesetzt haben, hat es allein in den letzten 40 Jahren gegeben. Keine dieser scharlatanischen Versprechungen hat sich erfüllt. Denn alle – sofern sie überhaupt ernst zu nehmen waren – waren immer nur eine Teillösung für ein sehr beschränktes Anwendungsgebiet in einer ganz genau beschriebenen Situation, und sollten doch für immer, ewig und alles gelten. Chop wood and carry water, oder: Es bleibt schwer… continued »
Wer läßt sich eigentlich coachen?
p.graeser — März 15th, 2012
»Und was sind das für Menschen, die zu Ihnen kommen?«, werde ich regelmäßig gefragt, wenn ich erzähle, was ich beruflich mache. Eigentlich sind es ganz normale Menschen – aber ein einer Hinsicht vielleicht auch nicht. Denn sie wollen etwas: Veränderung. Sie setzen sich aktiv für ihre eigene Entwicklung ein. Wer läßt sich eigentlich coachen? continued »
Coaching – braucht kein Mensch!
p.graeser — März 15th, 2012
Alles was Sie mit Coaching erreichen können, schaffen Sie auch ohne. Die wichtigste, die zentrale Ressource in Ihrem Leben sind Sie schließlich selbst. Dauernd leisten Menschen Außergewöhnliches ohne je einen Coach gehabt zu haben, auch bei ihrer eigenen Entwicklung. Was soll also dieser ganze Coaching-Hype? Coaching – braucht kein Mensch! continued »
Geben – Gedanken zum Jahreswechsel 2011-2012
admin — Dezember 21st, 2011
Geben – Gedanken zum Jahreswechsel 2011-2012
Als vor ein paar Tagen tatsächlich der erste Schnee bis hierher ins Tal fiel, spürte ich seit langem wieder einmal, warum ich so gern in unseren Breiten lebe: Hier bei uns ist der Wechsel der Jahreszeiten noch spürbar, und wenn der Winter kommt, scheint mein Bedürfnis nach Ruhe, nach Zeit zum Nachdenken der Ruhe der Winterlandschaft zu korrespondieren. Die schlimmste Zeit des Jahres, der November mit seiner Kälte und Nässe, dem allgegenwärtigen Absterben dessen, was im vergangenen Jahr gewachsen ist, ist vorbei. Geben – Gedanken zum Jahreswechsel 2011-2012 continued »
Das vermeintliche Wachstumsproblem – oder: Der Weltuntergang findet wahrscheinlich doch nicht statt
admin — Februar 26th, 2011
Wachstum und Weltuntergang
Seit der Veröffentlichung des Club of Rome-Reports „Die Grenzen des Wachstums“ im Jahre 1972 bestimmt die der Menschheit, ja der ganzen Welt angeblich drohende Apokalypse die öffentliche Meinung in weiten Teilen der westlichen Welt. 1992 und 2004 legte der Club of Rome jeweils noch einmal nach. Die negativen Prognosen hatten sich bis dato noch nicht erfüllt – der Weltuntergang musste verschoben werden, zuletzt auf das Jahr 2100 (ungefähr). Das vermeintliche Wachstumsproblem – oder: Der Weltuntergang findet wahrscheinlich doch nicht statt continued »
Führung und Management – wir brauchen eine gute Ausbildung
admin — Februar 7th, 2011
„Leaderment” —
so nennt Arun Gairola sein Ergebnis, wenn er versucht, eine Summe aus Leadership und Management zu bilden1. Nun ist unsere Branche nicht gerade arm an wohlklingenden Kunstwörtern. Der Mehrwert liegt daher wohl weniger in der kreativen Sprachschöpfung, als im zugrunde liegenden Gedanken. Führung und Management – wir brauchen eine gute Ausbildung continued »
Null Prozent für Deutschland
p.graeser — Juli 16th, 2010
Seit 2000 kührt das World Economic Forum jedes Jahr eine handvoll junger Unternehmen zu sog. Technologie-Pionieren. In diesem Jahr 2010 konzentrierte sich die Auswahl auf die Branchen Biotechnologie und Gesundheit, Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie und neue Medien. Das Ergebnis ist für die deutsche Wirtschaft niederschmetternd und führt einmal mehr drastisch vor Augen, was der Unterschied zwischen Technologieführerschaft und Innovationskraft ist. Null Prozent für Deutschland continued »
Spaßfaktor Arbeit I – Frohes Schaffen
p.graeser — Juli 5th, 2010
Arbeit darf keinen Spaß machen – um keinen Preis. Sonst ist es ja keine Arbeit, sondern Vergnügen, und dafür werde ich nicht bezahlt, dafür müsste ich eigentlich Vergnügungssteuer bezahlen. Oder Eintritt. Oder was Ähnliches. Außerdem – wissen wir nicht seit Marx bzw. spätestens seit Marcuse (Herbert), dass Arbeit unter den inhumanen Bedingungen des (Spät-) Kapitalistischen Wirtschafts- und Unterdrückungssystem per se „entfremdet” ist, dass wir somit alle, vom einfachsten Lohnsklaven bis zum Vorstandsvorsitzenden, unserer Wesensbestimmung beraubt werden zugunsten des Profits einiger Weniger? Deshalb müssen wir uns mindestens auch „entfremdet” fühlen. Also schlecht, um das ganz klar zu stellen. Spaßfaktor Arbeit I – Frohes Schaffen continued »
Deutschen Unternehmen ist die Zukunft fremd
p.graeser — Juli 5th, 2010
Zukunft? Egal, das ist etwas, das Andere gestalten!
Dies scheint die gängige Auffassung in den Führungsetagen deutscher Unternehmen zu sein. Zu diesem Schluss kann man zumindest kommen, wenn man die Ergebnisse der neuen Resilience-Studie von Egon Zehnder International analysiert. Deutschen Unternehmen ist die Zukunft fremd continued »
